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09.06.2018

Aktuelles bei DeponieOnline

Aktuelles im Jahre 2017/2018 und der Jahre davor

zu den Themen: Deponietechnik, Sanierung von Altablagerungen, Mechanisch Biologische Abfallbehandlung, Restabfallbehandlung

> zu Fachlich Aktuelles

Stellengesuch

Stellenangebote, Stellenausschreibungen

 

Die Umtec Partnerschaftsgesellschaft mbB sucht

  • zum nächstmöglichen Termin einen erfahrenen Projektsteuerer (m/w) (Bauingenieur) Arbeitsort: Bremen
  • zum nächstmöglichen Termin jeweils einen Bauingenieur (m/w) für den Tätigkeitsbereich Deponiebau / Tiefbau Arbeitsort: Bremen bzw. Aachen
  • zum nächstmöglichen Termin einen Baugrundgutachter (m/w) (Bauingenieur/in, Diplom / Bachelor / Master)   Arbeitsort: Bremen 

Einzelheiten zu den Stellenangeboten finden Sie unter:
http://www.umtec-partner.de/de/stellenangebote.html

 

Fachlich Aktuelles

Juni 2018

Elaste und Plaste überall! Was tut die Deutsche Umwelthilfe?

Schon 1993 kamen wir auf die blöde Idee organische und brennbare Abfälle von Deponien zu verbannen (TASI, 1993). Nach 12 Jahren schafften es dann auch alle Bundesländer. Die einfältige Vorstellung, dass Kunststoffe in eine Abfallverbrennungsanlage gehören, scheiterte an der Weitsicht der Ökos, den MBA-Verliebten und den wirtschaftlich an der Wiederverwertung Interessierten.

Die Folge: Ein Teil Verwertung, ein Teil Export, ein großer Teil in die Weltmeere - auch aus Deutschland? Oder nur aus Entwicklungs oder Schwellenländern, die auch nicht verwerten.

Wir blicken herrlichen Zeiten entgegen: Keine Kunststoffsäcke mehr für die Mülleimer in der Küche. Aber die Biotonnen - natürlich ohne Kuststoffsäcke. Sie sollen regelmäßig ausgewaschen werden. Das Abwasser darf aber nätürlich nicht in die Regenkanalisation! Also wieder rein ins Haus und in die Toiletten. Die Bioabfälle nicht in Kunststoffen in die Biotonnen, sondern in Zeitungspapier, z. B. die TAZ oder die SZ, den Tagesspiegel oder die Zeit, oder ... .

Aber auch nicht zu vergessen: Die Idee, Hundehaufen in Plastiktüten zu verpacken und dann an Wegesrand hinzulegen, sollte auch als Irrweg erkannt werden.

Warum müssen eigentlich die "Abfalltonnen", Papiersammeltonnen, Biosammeltonnen aus Kunststoff sein? Stahltonnen, wie in alten Zeiten, könnten doch auch wegen der Zölle auf Stahl in den USA angesagt sein.

Und ein wenig diskutiertes Problem: Wohin eigentlich mit den Millionen von Kondomen? Gibt es schon Ideen für die Verwertung?

Und die Windeln für Junge und Alte: auch in die Biotonne? Oder zur Wiederverwertung?

Gibt es Hoffnung auf die Einsicht, dass es ohne Abfallverbrennunganlage in jedem Ballungsgebiet nicht geht?

Fahren eigentlich die Müllfahrzeuge und die Recyclingsmaterialtransportfahrzeuge immer noch mit Diesel? Das geht aber nicht- hier sollte die DUH mal Fahrverbote anregen - wegen der Luftverschmutzung.

18./19. September 2018 DeponieTage Errichtung und Betrieb bis hin zur Stilllegung und Nachsorge Gemeinschaftstagung DWA und VKU mit begleitender Fachausstellung siehe mehr unter Veranstaltungskalender 

Mai 2018

Aus lauter Angst vor der Datenschutzgrundverordnung DSGV lösche ich viele interessante Daten, die Ihnen, die Kontakte zu Behördenmitarbeitern im Bereich Deponietechnik und Altlasten erleichtern sollten.
Aber ich habe einfach Angst vor dem Knast oder Verlust meiner Pension.
Hinweis: ich bin nicht EU feindlich - aber man muss ja nicht jeden Mist gut finden.

Wer hat etwas Interessantes zum Thema "Deponietechnik" oder "Sanierung von Altablagerungen" gefunden? Ich nicht.

15. Leipziger Deponiefachtagung 2019 – Call for Papers

05./06. März 2019

im März 2019 lädt die HTWK Leipzig wieder gemeinsam mit dem LAU Sachsen-Anhalt, dem Sächsischen LfULG und dem LfU Brandenburg zur 15. Leipziger Deponiefachtagung ein. 

Die Leipziger Deponiefachtagung besitzt einen etablierten Platz im Rahmen der Veranstaltungsangebote zu Themen des Deponiewesens in Deutschland.

Das Forum wendet sich vorrangig an Planer, Baubetriebe, Produkthersteller, Anlagenbetreiber und Behörden, die auf dem Deponiesektor tätig sind und die ihre Erfahrungen einem interessierten Fachpublikum vermitteln möchten. Die Fachtagung bietet dazu den Rahmen für die Präsentation und Diskussion aktueller Fragestellungen zu technischen, rechtlichen und ökonomischen Aspekten der nachfolgend genannten Themenschwerpunkte sowie für den persönlichen Erfahrungsaustausch im Bereich der Deponietechnik.

Mit den Informationen im  Call for Papers bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre praktischen Erfahrungen oder wissenschaftlichen Arbeiten in einem Vortrag zu präsentieren oder sich im Rahmen der Fachdiskussion zu Wort zu melden. Weiterhin erhalten Sie die Möglichkeit, Ihre Produkte bzw. Ihr Unternehmen im Rahmen der begleitenden Fachausstellung vorzustellen.

Detaillierte Hinweise und Informationen zu den geplanten Themenschwerpunkten, den Einreichungsmodalitäten sowie zu Terminen und Ansprechpartnern entnehmen Sie bitte dem Call for Papers. http://www.deponiefachtagung.de
Voraussichtlich ab Dezember 2018 wird ein erster Programmentwurf veröffentlicht werden.


April 2018

April, April es gab eigentlich nichts nennenswertes,
Aber, aber doch Überraschung:
https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/to-go-gastronomie-in-der-kritik-deutschlands-muellberge-steigen-weiter-an--30074160

To-Go-Gastronomie in der Kritik: Deutschlands Müllberge steigen weiter an –

Erstens weiß man doch, was hergestellt wird

Zweitens: Wenn in Bäckereien, etc. auf to-go Produkte, wie Kaffee, Gebäck weniger Mehrwertsteuer eroben wird als im Laden, wird der sparsame Bürger auf das to-Go-Produkt zurückgreifen.

Und bedenken Sie auch bei Ihrem Einkauf:

Verstärktes Müllaufkommen hat Folgen: Das hat Folgen, nicht nur in der Arktis, wo Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts jüngst bis zu 12 000 Kunststoffpartikel pro Liter Meereis nachgewiesen haben, sondern auch in Städten und Gemeinden, wo vermüllte Straßen, Parks und Plätze für Ärger sorgen. – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/30074160 ©2018.

Am besten, wieder alles in Glas- oder Porzellanbehältern, oder in Zeitungspapier einwickeln - aber nicht in online-Zeitungen!

Noch etwas:
Vorträge zur Leipziger Deponiefachtagung 2018 jetzt im Internet http://deponiefachtagung.de/tagungen/eman=15963d82bd4714

März 2018

Interessantes über die Giftmüllbeseitigung aus der EU in Kalabrien (Italien), EU Mitgliedsstaat!) auf ard alpha

Müll, Mafia und das große Schweigen
Die Story im Ersten: Müll, Mafia und das große Schweigen Dokumentation / D 2017
Mo, dem 26.03.2018 / 20:15 - 21:00 / ARD alpha
Auch Deutschland wird als "Giftmülllieferant erwähnt!

Passt irgendwie (nicht?) zum Vortrag von Biedermann bei der Fachtagung "Deponietechnik 2018".

Wichtiges von DAS-IB.de

Informationen zum möglichen Deponieentgasungspatent (Europaweit):
Deponieentgasung mit absichtlicher / versehentlicher Übersaugung (Lufteindringung) soll patentiert werden! Lesen Sie selbst https://data.epo.org/publication-server/pdf-document?pn=2705909&ki=A1&cc=EP
Möchten Sie keine Patentgebühren für Ihre notwendige Entgasung nach DepV / TASi & Co. etc. bezahlen - sollten Sie aktiv werden.
Wir werden dieses Thema auf unserer Deponietagung am 18. April 2018 in Chemnitz tagesaktuell diskutieren und vorstellen.
Jeder kann sich bei Anmeldung aktiv als Referent oder in einer Podiumsdiskussion einbringen.
Juristisch gibt es folgende Einschätzung: "Ein Patent ist nichtig, wenn der Gegenstand des Patents nach den §§ 1 bis 5 nicht patentfähig ist. Nach § 3 PatG gilt eine Erfindung nur dann als neu, wenn sie nicht zum Stand der Technik gehört. Der Stand der Technik umfasst dabei alle Kenntnisse, die vor dem für den Zeitrang der Anmeldung maßgeblichen Tag durch schriftliche oder mündliche Beschreibung, durch Benutzung oder in sonstiger Weise der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden sind."

Möchten Sie zu der Patentanmeldung Vorbehalte etc. einbringen? Folgende Möglichkeit besteht: Jedermann kann Einwendungen oder Einspruch einreichen, beides am besten online… " http://tpo.epo.org/tpo/app/form/?patentRef=EP2705909&locale=de "
Und wenn Sie nicht zur Tagung kommen können, da haben wir ja noch unser Tagungsbuch: http://www.das-ib.de/vortraege.htm

 

11. und 12. Juni 2018 Berliner Konferenz – Mineralische Nebenprodukte und Abfälle – aktuelles Programm http://www.vivis.de
>mehr im Veranstaltungskalender

 

15. und 16. November 2018 14. Internationaler Deponieworkshop Liberec-Zittau 2018
Thematik: Ende der Deponierung von Siedlungsabfällen? Aber kein Ende von Deponien! Abdeckungen und Rekultivierungen auf Deponien und Halden. Call for Paper läuft. > mehr unter Veranstaltungen


Abfallverwerter - Abfallverminderer - freut Euch: Der Diesel wird verboten: also müssen alte Diesel verschrottet, pardon, verwertet werden. Export nach Afrika wird auch nicht gehen: also sollte das UBA einen Ideenwettbewerb ausschreiben, bevor die blauen Etiketten gedruckt werden. Neue Diesel zu kaufen wird sich auch nicht lohnen, weil dann in Kürze die Grenzwerte heruntergesetzt werden.

Februar 2018

Wer weiß denn sowas?

Grenzwerte für Stickoxide werden an Hauptverkehrsstraßen in Städten überschritten!

Aber wer hat die Grenzwerte - auf welcher Grundlage festgelegt? Die EU, die deutsche Umwelthilfe? Das Umweltbundesamt hat darauf auch keine Antwort:
https://www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe/stickstoffoxide

Wurden etwa Versuche an Menschen oder gar Affen durchgeführt?

Diesel-Panik Politik ignoriert Zweifel am Grenzwert 40 Mikrogramm

https://www.focus.de/finanzen/karriere/berufsleben/dieselpanik-wegen-grenzwertluege-politik-ignoriert-zweifel-am-grenzwert-40-mikrogramm_id_7378545.html

Zu diesem Thema auch ein Beitrag in der FAZ vom 28.02.2018

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/diesel-fahrverbote-warum-sie-im-kampf-um-grenzwerte-nicht-helfen-15470802.html

Abfallvermeidung hat höchste Priorität!
Das Prinzip wird sich nicht einhalten lassen, wenn die "schmutzigen" Dieselfahrzeuge alle verschrottet werden. Aber dafür steigt dann wieder die Verwertung! Aber wer glaubt, dass die Antiautolobby und die Deutsche Umwelthilfe dann Ruhe gibt?
Die "Erfindung" immer neuer Kriterien für Haushaltsgeräte, Staubsauger, Glühbirnen, Bodenbeläge, etc. wird die Abfallvermeidung nicht fördern, sondern behindern.

Willkommen zum ersten eNewsletter in 2018 von der
UP Umweltanalytische Produkte GmbH

Ich hoffe, Sie sind gut in das neue Jahr gestartet! Für die UP war der Dezember wieder ein ziemlich arbeitsreicher Monat, sodaß wir zwar keinen Newsletter mehr verschicken konnten, aber wieder ein Projekt der Christlichen Initiative Romero unterstützt haben. In diesem Projekt werden Landarbeiter in El Salvador in agrarökologischen Anbaumethoden geschult, um weniger anfällig für Dürren und Extremwetterlagen zu sein. Ja, und jetzt ist auch schon der erste Monat in 2018 wieder vorbei. ... Gerhard Kast

Lesen Sie viele neue interessante Informationen hier

Januar 2018

 

Ausgewähltes aus AbfallR 1/2018

Standortalternativenprüfung bei Deponievorhaben auf eigenen Flächen Herausforderungen zwischen steigendem Deponiebedarf und erweiterten Klagerechten der Umweltverbände, von Andrea Versteyl, Moritz Grunow

"Die Entscheidung des OVG Lüneburg vom 4.7.2017 – 7 KS 7/15 über eine Umweltverbandsklage gegen ein Deponievorhaben im Norden Niedersachsens ist unter anderem deshalb von besonderem Interesse, weil sie zu den ersten gehört, die bereits nach der sog. „großen Novelle“ des UmwRG vom Sommer 2017 und der letzten Ausweitung der Rügerechte von anerkannten Umweltvereinigungen bei Klagen gegen umweltrelevante Großvorhaben ergangen ist. Das Urteil wurde wegen seiner Relevanz bereits in der Ausgabe Nr. 6/2017 der AbfallR besprochen. Der vorliegende Beitrag beinhaltet insbesondere ergänzende Überlegungen zur Prüfung von Standortalternativen in solchen Fällen, in denen der Vorhabeträger über die Flächen verfügt. "

 

14. Leipziger Deponiefachtagung am 06. und 07. an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK)

Die Tagung konzentriert sich im Jahr 2018 auf aktuelle Themen aus den Bereichen Planung, Bau, Betrieb, Stilllegung, Nachsorge und Nachnutzung von Deponien

Weitere und aktuelle Informationen zur Leipziger Deponiefachtagung finden Sie unter: http://deponiefachtagung.de/

 

Programm, Anmeldeformular etc. für die DAS-IB Deponietagung am 17. / 18. IV. 2018 in Chemnitz

Flyer etc. zum herunterladen http://www.das-ib.de/

Ansonsten auch Fortbildungen u. a< TRGS 529, - aus Schäden lernen http://www.das-ib.de/Veranstaltungen.htm

siehe auch deponie-stief / Veranstaltungen

 

Von Dieter Horchler Dipl.-Geol. BDG | BL 1514b Referat BL 15 |
Leitstelle des Bundes für Boden- und Grundwasserschutz Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften (NLBL)
Waterloostr. 4 | 30169 Hannover Telefon: 0511-101-2830 | Telefax: 0511-101-2499 dieter.horchler@nlbl.niedersachsen.de | http://www.nlbl.niedersachsen.de | http://www.Leitstelle-des-Bundes.de

"Sehr geehrte Damen und Herren, zur Information und ggf. Weiterleitung an interessierte Kolleginnen/Kollegen erhalten Sie beigefügt die neuste Ausgabe unserer AH BoGwS-aktuell (19/2018). Wir hoffen, es ist die eine oder andere brauchbare Information oder Anregung enthalten. Gern nehmen wir Ihre konstruktive Kritik entgegen oder lassen Ihre Anmerkungen in einer der nächsten Ausgaben zu Wort kommen. Weitere Informationen und ältere Ausgaben des Informationsblattes finden Sie auf unserer Internetseite http://www.leitstelle-des-bundes.de/Inhalt/BoGwS/Aktuelles/

Mit freundlichen Grüßen Dieter Horchler Dipl.-Geol. BDG | BL 1514b Referat BL 15 | Leitstelle des Bundes für Boden- und Grundwasserschutz Niedersächsisches Landesamt für Bau und Liegenschaften (NLBL) Waterloostr. 4 | 30169 Hannover Telefon: 0511-101-2830 | Telefax: 0511-101-2499 dieter.horchler@nlbl.niedersachsen.de | http://www.nlbl.niedersachsen.de | http://www.Leitstelle-des-Bundes.de Wir suchen Fachkräfte! http://www.nlbl.niedersachsen.de/startseite/liegenschaften/karriere/das-sbn-als-arbeitgeber-157363.html Kennen Sie schon das technische Referendariat? http://www.nlbl.niedersachsen.de/karriere/traineeprogramme_beamtenlaufbahn/"

Deponiebau am Ende? Denkste!

Siehe die aktuelle Referenzliste 2017 der
von Witzke GmbH & Co. KG Abdichtungstechnik

 

Aktuelles von DAS-IB 12.01.2018 > siehe DAS-IB bei deponie-stief

 

Drei interessante Tagungen in der Woche vom 06. bis 09. März 2018 und dann noch eine Ende März

siehe Veranstaltungen

Aber es geht schon im Januar los! Im Februar können Sie arbeiten.

 

Die FAZ ist auch nicht mehr das, was man erwartet: Sachliche und überlegte Berichterstattung, anstatt nachplappern:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/der-kampf-gegen-das-plastik-hat-gerade-erst-begonnen-15388121.html

Zumindest sollte man die Abfallpolitik in Deutschland von der in anderen  Staaten unterscheiden!

"China nimmt unseren Plastikmüll nicht mehr ab, die EU-Kommission schlägt eine Plastiksteuer vor: Wie kriegen wir dieses Abfallproblem in den Griff?

Seit Plastik seit den frühen fünfziger Jahren als Massenprodukt verkauft wird, hat die Menschheit 8,3 Milliarden Tonnen davon produziert. Besonders brisant: Der Großteil des Plastiks vermüllt heute die Umwelt oder liegt auf Deponien. Amerikanische Forscher um Robert Greyer von der University of California berechneten, dass bisher 6,3 Milliarden Tonnen Plastikmüll produziert wurden - nur ein kleiner Teil davon, etwa 29 Prozent, wurde recycelt oder verbrannt. Oft wird der Plastikmüll zu Abfallteppichen im Meer, wo er langsam zu immer kleineren Partikeln zerfällt. Diese Mikroplastikteilchen landen dann im Magen von Fischen und Meeresfrüchten, und unter Umständen sogar auf unseren Tellern. Betroffen sind mittlerweile auch Grundwasser, Küsten und sogar die Arktis. Eine Plastiktüte braucht im Schnitt 500 Jahre um zu zerfallen – kein Wunder, dass das Thema längst auf der internationalen Umweltagenda steht. ... "

Warum wird Plastikmüll nicht verbrannt? Weil die Grünen und andere Ökos panische Angst vor der Abfallverbrennung haben!

Plastikabfälle auf Müllkippen oder gar auf Deponien (in D vor 2005) auf absehbare Zeit heute ein Problem? NEIN, wenn es denn stimmt, dass "eine Plasstiktüte im Schnitt 500 Jahre braucht, um zu zerfallen (heißt es jedenfalls im obigen Beitrag)!

Warum braucht die EU solange, um die Anforderungen der deutschen Deponieverordnung abzuschreiben und umzusetzen.

Also: nicht jammern, sondern handeln.

 

Wenn man nichts Besseres zu tun hat, stöbert man bei youtube und entdeckt
"Energiewende politisch geistesgestört! Hans Werner Sinn 18.12.2017"
einen spannenden Vortrag, zu dem man gerne eine Stellungnahme des BMUB oder auch des UBA lesen würde, oder auch vom Ökoinstitut.
Falls Sie interessiert sind: https://www.youtube.com/watch?v=xzXAZad3TcE

Mir wird Angst und Bange, wenn nur ein Teil der Überlegungen von Prof. Sinn realistisch sind.

"Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht" Heinrich Heine

 

Grenzen des Recyclings : Deutschland versinkt im Plastikmüll 

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/deutschland-versinkt-im-plastikmuell-15374075.html

"Es war ein umweltpolitisches Prestigeprojekt der großen Koalition: Ende dieses Jahres tritt das neue Müllgesetz in Kraft, das stark steigende Recyclingquoten für Haushaltsabfälle verlangt. Muss bisher gut ein Drittel des Plastikmülls wiederverwertet werden, soll der Anteil von 2019 an stufenweise auf 63 Prozent hinaufgehen. Doch schon jetzt weiß die Entsorgungsbranche kaum noch, wie sie der Plastikberge Herr werden soll. Denn seit Jahresbeginn hat China, bisher der größte Exportmarkt für Altkunststoff aus Deutschland und Europa, seine Grenzen weitgehend dichtgemacht. ... "

Kann mir jemand erklären, warum Kunstoffabfälle nicht in Deutschland thermisch verwertet werden / werden können. Wird die Abfallwirtschaft so sehr von den grünen Verbrennungsgegnern beherrscht?

 

Ein frohes und gesundes Jahr 2018 wünscht trotzdem deponie-stief seinen Lesern - oder heißt es Usern? 

Eingeweihte haben gelesen, dass deponie-stief im Laufe des Jahres einschlafen soll. Aber es ist wie im richtigen Leben; Wenn man unbedingt einschlafen will und muss, geht es an schlechtesten. Deshalb: Warten wir es ab!

 

Jetzt wird es wieder ernst: Bleigießen wird verboten

Für ältere Menschen war das Bleigießen zu Silvester eine unverzichtbare Tradition, um in die Zukunft sehen zu können. Man hätte sich denken können, das das nicht gesund war - denn die meisten Eltern sind schon vor dem 90. Lebensjahr gestorben. Und wer heute 70 oder älter ist sollte sich auch auf das Ende vorbereiten.

Glück haben aber die jungen Leute, denn

" Bye-bye, Blei: Im Zuge der neuen Chemikalienverordnung der EU müssen die Deutschen ab 2018 auf das Bleigießen an Silvester verzichten. Zu giftig ist das Metall."

Schreibt die WELT N24 vom 1. 1.2018

Gefährlich ist es auch mit bleihaltiger Munition aus Luftdruckwaffen erschossen zu werden! Also Vorsicht im Jahr 2018.

Für diejenigen, die sich umfassend informieren wollen:
https://www.allum.de/stoffe-und-ausloeser/blei/vorkommen-und-verwendung

 

 

Das war es mit 2017

Dezember 2017

in WWW Waste-Management-World.com November - December 2017 -
E-paper can be read free of charge aufter signed in

Turkish Delight for HZI (Hitachi Zosen Inova)
is preparing to develop Europe's largest waste to energy plant

Every day, Istanbul's 39 municipalities produce some 17,500 tonnes of waste. Currently, nearly all of it is sent to landfill [wahrscheinlich sind Müllkippen gemeint bzw. dumpsites]. Now following a deal with Istanbul Metropolitan Municipality, Hitachi Zosen Inova ....

Warum ist uns 1993 für die TASI nicht das Wort W-t-E (Waste to Energy) eingefallen, sondern nur Abfallverbrennung?
Die Türkei sollte möglichst schnell in die EU aufgenommen werden, damit wir von dem fortschrittlichem Umweltbewußtsein befruchtet werden.
Außerdem könnte an den Istanbuler Müllkippen auch das vielversprechende Landfill Mining realisiert werden.

Wasted Health: Pollution is killing Millions

Two years after ISWA's Report 'Wasted Health: The tragic case of dumsites' that described the linkages between the world's dumpsites and human health, a new landmark report that was published recently by the Lancet  Commission on Pollution and Health reveals that pollution kills at least nine million people and cost trillions or dollars every year.

Offenbar handelt es sich hauptsächlich um Müllkippen in Indien, Indonesien und den Phillipinen. Indien hat dafür Atomwaffen und Kernkraftwerke. Man kann ja auch nicht alles auf einmal schaffen.

In Deutschland haben wir ja seit 1972, spätestens aber aufgrund der TASI seit 1993/2005 keine Müllkippen mehr. Dafür haben wir die Dieselautos,  das Hassobjekt der Deutschen Umwelthilfe und anderer NGO's, als "Sterbehilfe"

EU will strengere Regeln : Neue Recycling-Vorgaben könnten teuer werden

Die Europäische Union will die Vorgaben für Recycling und Mülltrennung bis 2035 deutlich verschärfen. Vertreter der EU-Länder und des EU-Parlaments einigten sich am Montag darauf, dass dann mindestens 65 Prozent des Hausmülls wiederverwertet werden sollen. Auch auf deutsche Verbraucher kommen damit im nächsten Jahrzehnt Änderungen und womöglich auch höhere Gebühren zu. Deutschland ist zwar Vorreiter bei der Mülltrennung, dürfte die neuen Vorgaben aber nicht aus dem Stand schaffen. Die offizielle deutsche Recyclingquote beträgt heute 67 Prozent. Die Quote muss aber nach neuen EU-Vorgaben anders berechnet werden und dürfte danach deutlich niedriger ausfallen. Die Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft schätzte zuletzt, dass höchstens 40 Prozent des Hausmülls tatsächlich stofflich recycelt werden. Auch deutsche Kommunen müssen also ab 2020 womöglich teure Neuerungen einführen, um die Quoten zu erreichen.

Der Kompromiss von Mitgliedsstaaten und Europaparlament sieht Etappen vor: Bis 2025 soll beim Hausmüll eine Recyclingquote von 55 Prozent erreicht sein, bis 2030 mindestens 60 Prozent. Das soll dazu beitragen, dass 2035 nur noch höchstens 10 Prozent der Abfälle auf die Deponie gehen. Da einige EU-Länder von solchen Zielwerten sehr weit entfernt sind, soll es für sie Übergangsregeln geben.


Mir hängt die Regelwut der EU zum Halse raus. Und Deutschland ist so doof und spielt immer die Vorreitrrolle. Und die meisten anderen EU Mitglieder machen gar nichts oder "später". Aber die Grünen werden begeistert sein.

Eine schöne Adventszeit, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch wünsch deponie-stief.
Mal sehen was das Jahr 2018 bringt und wie lange es deponie-stief.de noch geben wird.

Alles richtig, aber die Prüfung von Alternativen vergessen > rechtswidrig

https://www.oberverwaltungsgericht.niedersachsen.de/aktuelles/
presseinformationen/planfeststellungsbeschluss-fuer-die-deponie-haael-in-der-gemeinde-selsingen-ist-rechtswidrig-und-nicht-vollziehbar-155385.html

Siehe auch
http://www.rechtsprechung.niedersachsen.de/jportal/portal/
page/bsndprod.psml?doc.id=MWRE170007543&st=null&showdoccase=1

Wer dieses Juristendeutsch verstanden hat, kann sich ja einmal bei mir melden (außer Juristen natürlich)

Suchen Sie im Archiv nach Beiträgen, die früher aktuell waren,
z. B im Jahre 2017, aber auch in den Jahren davor

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