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01.01.2018

Aktuelles bei DeponieOnline

Aktuelles im Jahr 2017

Januar 2017

Sind Geogitter und Bentonitmatten die Trojanischen Pferde der Deponieabdichtung?
Die Bundesländer sind dabei, die Kriterien für die Entlassung von Deponien aus der Nachsorge (nach Anh.5 DepV) zu konkretisieren.
Dr. Michael Tiedt (LANUV, NRW) schreibt hierzu im Tagungsband zur Würzburger Deponietagung (zum Thema NRW-Arbeitsblatt zur Entlassung aus der Nachsorge):
„Das Kriterium Nr. 5 verlangt die dauerhafte Standsicherheit der Deponie.
Deponien mit Böschungen, in denen Dichtungskomponenten eingebaut wurden, deren Funktionsfähigkeit bzw. Standsicherheit nicht auf Dauer gewährleistet ist, könnten aus diesem Grund nicht aus der Nachsorge entlassen werden.
Hier sind insbesondere Geogitter, Bentonitmatten, Kunststoffdränmatten und strukturierte Kunststoffdichtungsbahnen zu nennen.
Als Voraussetzung für die Entlassung aus der Nachsorge müsste der Nachweis der Standsicherheit ohne die Wirkung von Bauteilen mit begrenzter Lebensdauer gefordert werden.
Diese Auslegung würde dazu führen, dass ein großer Anteil der Deponien nicht aus dem Abfallrecht entlassen werden können.
Es erscheint daher geboten, diese Auslegung in Fachkreisen und zwischen Bund und Ländern zu diskutieren.“
Auf der SKZ/TÜV-LGA – Deponietagung in Würzburg, 15.+16.Feb. 2017 werden diese Fragen, im Anschluss an den Vortrag von Dr. Tiedt, in einer Podiumsdiskussion vertieft:
„Zur Nachsorgestrategie und zur Perspektive der Entlassung aus der Nachsorge“
(Teilnehmer: Dr. Michael Tiedt, Andreas Krieter, Dr. Karl Biedermann, Dr. Dimiter Alexiew, Helmut Zanzinger, Dr. Ulrich Henken-Mellies)
zum Programm und zur Anmeldung http://www.skz.de/de/weiterbildung/108.Weiterbildung.html?detID=11014#

Zu dieser Podiumsdiskussion paßt sicher die folgende Veröffentlichung

1 2017 Finsterwalder, K., Sager, D.
Verfahren zur langfristigen Sicherheitsbetrachtung von Deponiebauwerken. Bauingenieur – Die richtungsweisende Zeitschrift im Bauingenieurwesen. Organ des VDI für Bautechnik. Hauptaufsatz, Band 92, pp. 11 – 19, Januar 2017, Springer VDI Verlag, Düsseldorf
Eine Zusammenfassung der Veröffentlichung finden Sie hier oder bei www.fitec.com, wo auch die Veröffentlichung als pdf zur Verfügung steht.

Endlich kümmert sich das UBA mal um etwas Wichtiges:

Klimaschutz:                      
Umweltbundesamt fordert höhere Steuern auf Milch und Fleisch

Für den Klimaschutz sollte die Mehrwertsteuer auf Tierprodukte auf die regulären 19 Prozent erhöht werden, fordert das Umweltbundesamt. Dafür könnten Obst, Gemüse und der öffentliche Nahverkehr günstiger werden."
Mehr in der FAZ vom 05.01.2017

Beitrag zum Klimaschutz der Dienstreisen zwischen Bonn, Berlin und Dessau?

Gibt es eigentlich eine Studie des Umweltbundesamtes zum Beitrag eingeschränkter Dienstreisen zum Klimaschutz?
Aber auch durch Einschränkung von Internationalen Konferenzen zum Klimaschutz mit Tausenden von Teilnehmern?

Februar 2017

Sind Geogitter und Bentonitmatten die Trojanischen Pferde der Deponieabdichtung? 
Die Bundesländer sind dabei, die Kriterien für die Entlassung von Deponien aus der Nachsorge (nach Anh.5 DepV) zu konkretisieren.
Dr. Michael Tiedt (LANUV, NRW) schreibt hierzu im Tagungsband zur Würzburger Deponietagung (zum Thema NRW-Arbeitsblatt zur Entlassung aus der Nachsorge): 
„Das Kriterium Nr. 5 verlangt die dauerhafte Standsicherheit der Deponie.
Deponien mit Böschungen, in denen Dichtungskomponenten eingebaut wurden, deren Funktionsfähigkeit bzw. Standsicherheit nicht auf Dauer gewährleistet ist, könnten aus diesem Grund nicht aus der Nachsorge entlassen werden. 
Hier sind insbesondere Geogitter, Bentonitmatten, Kunststoffdränmatten und strukturierte Kunststoffdichtungsbahnen zu nennen. 
Als Voraussetzung für die Entlassung aus der Nachsorge müsste der Nachweis der Standsicherheit ohne die Wirkung von Bauteilen mit begrenzter Lebensdauer gefordert werden. 
Diese Auslegung würde dazu führen, dass ein großer Anteil der Deponien nicht aus dem Abfallrecht entlassen werden können. 
Es erscheint daher geboten, diese Auslegung in Fachkreisen und zwischen Bund und Ländern zu diskutieren.“
Auf der SKZ/TÜV-LGA – Deponietagung in Würzburg, 15.+16.Feb. 2017 werden diese Fragen, im Anschluss an den Vortrag von Dr. Tiedt, in einer Podiumsdiskussion vertieft:
„Zur Nachsorgestrategie und zur Perspektive der Entlassung aus der Nachsorge“
(Teilnehmer: Dr. Michael Tiedt, Andreas Krieter, Dr. Karl Biedermann, Dr. Dimiter Alexiew, Helmut Zanzinger, Dr. Ulrich Henken-Mellies)
zum Programm und zur Anmeldung http://www.skz.de/de/weiterbildung/108.Weiterbildung.html?detID=11014# 

Zu dieser Podiumsdiskussion paßt sicher die folgende Veröffentlichung

2017 Finsterwalder, K., Sager, D. 
Verfahren zur langfristigen Sicherheitsbetrachtung von Deponiebauwerken. Bauingenieur – Die richtungsweisende Zeitschrift im Bauingenieurwesen. Organ des VDI für Bautechnik. Hauptaufsatz, Band 92, pp. 11 – 19, Januar 2017, Springer VDI Verlag, Düsseldorf
Eine Zusammenfassung der Veröffentlichung finden Sie hier oder bei www.fitec.com, wo auch die Veröffentlichung als pdf zur Verfügung steht.


März 2017

In UmweltMagazin 3/2017

Ressourcenefficiente Produkte fördern,
Gastkommentar von Maria Krautzberger, Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA), Dessau-Roßlau
Das UBA macht Vorschläge zu Rettung der Welt - mit verwirrenden Zahlen zum Rohstoffverbrauch in Deutschland: "In Deutschland werden jede Sekunde 34 Tonnen an erneuerbaren und nicht erneuerbaren Rohstoffen abgebaut oder geerntet und im Wirtschaftssystem verarbeitetund verwertet. ... "
Aber lesen Sie selbst unter http://www.ingenieur.de/UmweltMagazin

Nachrüsten einer Deponie mit Dichtungskontrollsystem,
von Uwe Brodtmann, Geschäftsführer Progeo Monitoring GmbH, Großbeeren
http://www.progeo.com
oder auch http://deponie-stief.de/kontakte/produkte/progeo.htm
Das Besondere ist, dass das Dichtungskontrollsystem geologger MPLE Carbon FS oberhalb einer bereits verlegten und abgedeckten Kunststoffdichtungsbahn auf der Deponie Varel-Hohenberge zur Anwendung kam.

Neuordnungen im Abfallrecht
von RA Volker Hoffmann
"Zwei politische Projekte verändern derzeit das deutsche Abfallrecht. Zumeinen soll die Ressouceneffizienz optimiert, und zum anderen die abfallrechtliche Überwachung verbessert beziehungsweise gesteigert werden. Hiervon betroffen sind insbesondere das Kreislaufwirtschaftsgesetz und mehrere Rechtsverordnungen. Über allem steht der Grundsatz der merklichen Stärkung der stofflichen Verwertung. Die thermische Verwertung beziehungsweise Verbrennung soll dagegen weiter zurückgedrängt werden."
Wenn ich nach meiner Einstellung zu Europa bzw. der Europäischen Gemeinschaft gefragt würde, nachdem ich den Beitrag gelesen habe, traue ich mich nicht ehrlich zu antworten, weil ich mit Sicherheit falsch eingestuft würde!


April 2017

Ausgewähltes aus AbfallR 2/2017 Zeitschrift für das Recht der Abfallwirtschaft

Editorial, von Dr. M. Dieckmann http://abfallr.lexxion.eu/current_issue/ABFALLR

Was ist Kreislauffwirtschaft und wie setzen wir sie um?
von Gottfried Jung
Aus meiner Sicht zu dicht an dem Wahn der totalen Kreislaufwirtschaft, der Braun'schen Cradle to Cradle Vision. Aber lesen Sie selbst.

Fortentwicklung Abfallhierarchie: Streichung der Heizwertklausel
von Gregor Franßen
Kampf mit den Gegnern der thermischen Abfallverwertung oder ganz generell mit den "Umweltschützern gegen die Abfallverbrennung"

"Mischen possible" zugleich Entgegnung auf Dipple, Entmischtes zum Vermischungsverbot des § 9 Abs. 2 KrWG, AbfallR 2016, 230
von Jörg Rüdiger

Entsorgung von HBCD-haltigen Dämmstoffen
von Moritz Grunow und Gregor Franßen
Meine Anmerkung: Denn sie (die Bundesregierung) wissen nicht was sie tun.
Irgendwann wurde auch mal die Verwendung von Asbest im Bauwesen vorgeschrieben. Aber die Zuständigen sind schon lange pensioniert.

Ende der Abfalleigenschaft von Ersatzbaustoffen
Unvereinbarkeit von § 21 S. 3 des Referentenentwurfs für eine Ersatzbaustoffverordnung mit höherrangigem Bundesrecht und Unionsrecht,
von Anno Oexle und Thomas Lammers

"Sachliche Richtigkeit" bei Abfallexportbegleitdokumenten
von Walter Frenz

Mai 2017

Wenn alles, was in der Süddeutschen Zeitung veröffentlich wird, so ein Quatsch ist, dann ....

Aber lesen Sie selbst.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/muell-die-geheimen-schaetze-der-muelldeponien-1.3491178
Hintergrund wahrscheinlich:

  • der Professor Daniel Goldmann braucht Forschungsgelder
  • der neue Leiter der Münchner Deponie traut sich nicht zu widersprechen
  • der Autor muß mal wieder einen Knaller bringen
  • Man müsste die Umweltpolitiker dazu verleiten können, wirklich alle Altdeponien (Hausmülldeponien) aufgraben zu lassen, die Abfälle verwerten zu lassen, und die Ablagerung der "Reste" zu verbieten.
    Aber nur, wenn man so realitätsfern (vorher stand hier ein anderes Wort) ist, wie die Befürworter des rigorosen Deponierückbaus, bzw. des Landfill Minings

Wichtige Information von Das-IB:

Sehr geehrte Damen und Herren,
aus aktuellem Anlaß möchten wir Sie informieren, daß z.Zt. seitens einiger Genehmigungsbehörden und Ministerien nicht korrekt informiert wird. 
Als „Besitzer“ von Biogasanlagen, Kläranlagen, Deponien unterliegen Sie natürlich dem „unmittelbaren Recht“ z.B. aus BetrSichV (Prüfungspflichten, GBU etc.), GefStoffV (GBU, Explosionsschutzdokument etc.) als ARBEITGEBER, vergl. z.B. dazu unsere letzte „Rund – email“ und unsere nächsten Veranstaltungen dazu am 30. und 31. Mai 2017 in Weimar.

Mehr zu dieser Information bei http://www.das-ib.de/aktuelles.htm

 

Juni 2017

Wer ist eigentlich auf die genieale Idee mit der Wärmedämmung von Häusern mit brennbaren Materialien gekommen? Hat man bei der Ökobilanz die Emissionen bei Bränden und die Fragen der Entworgung vergessen? Es erinnert mich alles an den "Asbestskandal". Asbest wurde als Brandschutz von Behörden gefordert? Oder?

Wer haftet? Das BMUB? Brandschutt Beseitigung? Auf Deponien?

Wärmedämmung: Brandgefahr und bergeweise Sondermüll

www.wiwo.de › Finanzen › Immobilien

Mehrere Hausbrände hatten das laut Baustoffklasse schwer entflammbare Dämmmaterial als wahren Brandbeschleuniger entlarvt – was auch Tests ....
Aber suchen Sie noch mehr: Stichworte: brandgefahr durch wärmedämmung

Nanu? Einsicht oder Not am Mann (m/w).

Kommt die Abfallverbrennung wieder? Natürlich unter anderem Namen: Thermische Abfallbehandlung
Lesen Sie das Special; Thermische Abfallbehandlung in
http://www.ingenieur.de/UmweltMagazin Heft 6, 2017

  • - Prognose für den Waste-to-Energy-Markt
  • - Optisches Brandschutzsystem in Müllverbrennungsanlagen
  • - Energie aus Abfall stark nachgefragt
  • - Energiezentrale für Fernwärmelieferung
  • - Brennstoffe aus Abfall
  • - Die POP-Falle der Abfallverzeichnisverordnung
  • - Reststoffe zu Rohstoffen
  • - Effiziente Gasnutzung mit Rest-und Abfallstoffen

Verpasst? Dann lesen Sie im Buch oder bei http://www.vivis.de

Berliner Konferenz "Mineralische Nebenprodukte und Abfälle" 12./13.06.2017
hier nur Hinweis auf die Beiträge zum Thema "Deponien"

DEPONIEN

Planung, Genehmigung und Bau

Planung und Genehmigung von Deponien am Beispiel einer DK I-Deponie für mineralische Abfälle in Mecklenburg-Vorpommern
Rechtsanwalt Dr. Peter Kersandt

Erweiterung der DK II-Deponie in Wiesbaden und Neubau einer Deponie der Klasse I– Entwicklungs- und Finanzierungskonzept und Stand der Planungen –
Dipl.-Ing. Thomas Harrlandt

Deponie auf Deponie – Praxisbeispiele aus Planung, Genehmigung und Bau
Dipl.-Ing. Thomas Wemhoff, Professor Dr.-Ing. Ernst Biener, Dipl.-Ing. Torsten Sasse

Entgasung, Abdeckung und Rekultivierung

Langfristige Entgasungs-/Aerobisierungsstrategie für Siedlungsabfalldeponien vor dem Hintergrund neuer VDI Richtlinien
Professor Dr.-Ing. Gerhard Rettenberger

Stahlschlacke in Deponieabdeckungen– Erfahrungen aus zehn Jahren Feldversuch auf einer schwedischen Deponie –
Professor Dr.-Ing. Lale Andreas

Rekultivierung von Kalirückstandshalden unter Verwendung mineralischer Abfälle
Dipl.-Ing. Gerold Jahn, Dr. Franz X. Spachtholz

Altlasten und Landfill Mining

Die Last mit der Altlast – rechtssicherer Umgang mit Abfällen
Professor Dr. rer. nat. Frank Bär

Enhanced Landfill Mining am Beispiel der Deponie Remo in Belgien
Dr. Ir. Daneel Geysen

Kritische Faktoren für die Klimarelevanz von Deponierückbauprojekten
Dipl.-Ing. Dr. techn. David Laner

mehr Details auch hier unter Bücher 2017

 

Juli 2017

Programm für das 27. Karlsruher Deponie- und Altlastenseminar 2017ABSCHLUSS UND REKULTIVIERUNG VON DEPONIEN UND ALTLASTEN - PLANUNG UND BAU NEUER DEPONIEN,
Schaffung neuen Deponieraums, Deponie auf Deponie,Deponierückbau, Umgang mit Natur- und Artenschutz
als pdf unter http://icp-ing.de/Seminar/ICPDeponieseminar2017.pdf verfügbar

Deponien JA, aber ohne Dieselfahrzeuge - wenn es nach der DHU
(Deutsche Umwellt Hilfe) geht

  • Betriebsfahrzeuge mit Dieselantrieb: Pfui
  • Anlieferfahrzeuge mit Dieselantrieb: Pfui
  • Fahrzeuge der Betriebsangehörigen mit Dieselantrieb: Pfui

Das sollte künftig auch Thema bei Deponietagungen sein

Warum eigentlich nicht den Dieselimport nach Deutschland generell verbieten?

  • Busse, LKWs - auch aus dem Ausland, Ölheizungen gefährden alle die Gesundheit.
  • Kreuzfahrschiffe mit Dieselantrieb verbieten.
  • Ökostrom ist angesagt. Aber bite auch kein Stromimport aus Ländern mit Atomkraftanlagen

 

Ab dem 1. Januar 2018 wird die Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH
die Gesamtrechtsnachfolge des Einzelunternehmens der TK Verlag Karl Thomé-Kozmiensky übernehmen. Die Geschäftsführerin wird Elisabeth Thomé-Kozmiensky sein. Dr. Stephanie Thiel übernimmt die wissenschaftliche Leitung der GmbH.
Der TK Verlag erlebte mit dem Tod von Professor Thomé-Kozmiensky eine Zäsur, die eine Neuausrichtung erforderlich machte.
Siehe auch www.vivis.de


Aktuelles vom Team der Dr. Kerth + Lampe Geo-Infometric GmbH

Und das gibt es Neues bei der Dr. Kerth + Lampe Geo-Infometric GmbH:

Mehr vom Team der Dr. Kerth + Lampe Geo-Infometric GmbH


Aktuelles von DAS-IB GmbH

Vermeidungsstrategien gegen Materialversagen auf BGA´s / MBA´s /Defizite im Bau & Betrieb Lösungen und Hinweise aus der Praxis am 31. Mai 2017 in Weimar sowie Biogasseminar am 30. Mai 2017

Wir haben nun alle „Folien“ zu den Fachvorträgen der ReferentInnen auf unserer web – Seite eingestellt.

Als „Mitglied“ unseres email – Verteiler können Sie noch kostenlos nachlesen bzw. die Photos zur Veranstaltung hier:

http://www.das-ib.de/aktuelles.htm ---- http://www.das-ib.de/vortraege.htm  (2017) 

 

August 2017

 

14. Leipziger Deponiefachtagung
„Errichtung, Betrieb, Nachsorge und Nachnutzung von Deponien“
am 06./07. März 2018 in Leipzig
Call for Papers
siehe auch Veranstaltungen

Na endlich

Seit 1993 (TASI Veröffenlichung) weiß man, dass Klärschlamm nicht auf Deponien entsorgt werden soll / darf. Und schon 2017 kümmert sich darum, was man mit dem Klärschlamm besseres anfangen kann, als großflächig Boden und Grundwasser mit der Klärschlammdüngung zu verunreinigen. Siehe dazu in den Veranstaltungskalender: 23. November 201730. Aachener Kolloquium für Abfall- und Ressourcenwirtschaft zu dem Thema "Klärschlammentsorgung und Phosphorrecycling“

AbfallR Zeitschrift für das Recht der Abfallwirtschaft 4/2017
Erfreulicherweise machen Staats-Juristen immer neue Vorschriften, die Rechtsanwälte erklären müssen und die die Abfallwirtschaftler verstehen und umsetzen müssten:
Einen Überblick über die neuesten Ergüsse finden Sie unter
https://abfallr.lexxion.eu/current_issue/ABFALLR
Für die Abfallentsorger vielleicht besonders interessant:
Chemisierung des Abfallrechts bei der Abgrenzung zwischen gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen , von Prof. Dr. Wolfgang Klett und Dr. habil. Thomas Probst.
" ...
Der Titel des Beitrags spricht zunächst dafür, dass die Argumente für und wider die Anwendung des Stoffrechts bei der Beantwortung abfallrechtlicher Fragen eine gleichwertige Behandlung erfahren. Dies ist aber nicht der Fall. Denn Überwiegendes spricht gegen die Chemisierung des Abfallrechts."

Ausgewähltes aus UmweltMagazin 7/8 2017

Aus dem Umweltbundesamt: Belastung des Grundwasser mit Nitrat
Das UBA ist mal wieder überrascht: Grundwasser ist in Gebieten mit landwirtschaftlicher Nutzung mit Nitrat belastet (überlastet). Warum eigentlich? Man weiß doch, was im Dünger, in der Gülle drin ist.

Internationale VDI-Konferenzen zur Behandlung von Abfällen
Es ging um die Thermische und stoffliche Nutzung von Abfällen, sowie um die Sonderrolle von Klärschlamm.
Lustig fand ich den Abschnitt über den "Freizeitwert von Behandlungsanlagen". In Honkong wurde neben einer Anlage zur thermischen Klärschlammbehandlung in einem architektonisch anspruchsvollen Gebäude neben der Aufbereitungs- und Behandlungstechnik ein Spa-Bereich untergebracht. Ähnlich wie bei der Abfallverbrennungsanlage Amage Bakke, die nach endgültiger Fertigstellung den Kopenhagener Bürgern eine Skipiste und eine Kletterwand bieten wird, soll so die Akzeptanz des Bauwerks bei der Bevölkerung erhöht werden. Da sollte sich mal die Deutsche Umwelt Hilfe informieren.

Erfolgreiche Altlastenbearbeitung mit öffentlich-rechtlichen Verträgen

September 2017

Ausgewähltes aus TerraTech - Supplement für Altlasten und Bodenschutz (wlb)

Sanierungspraxis 2017 - aus laufenden Projekten Lernen
Seminar im Regierungspräsidium Stuttgart

Innovative Sanierungsverfahren, Altlastensymposium der GAB in Nürnberg
Schwerpunte waren: rechtliche Aspekte, innovative Sanierungsverfahren, PFC-Thematik und Praxisbeispiele aus der Altlatensanierung

Zwische Konvention und Innovation - 17. Karlsruher Altlastensaminar 2017
Trends standen ebenso im Fokus des Karlsruher Altlastenseminars wie aktuelle Sanierungsprojekte. Ein für den Veranstalter wichtiger Aspekt ist dabei die bundeseinheitliche Verwertungsverordnung "Ersatzbaustoffe/Bodensachutz". Daher bildete dieses Themenfeld einen der Schwerpunkte der zweitägigen Veranstaltung Ende Juni.

Nicht nur heiße Luft - Optimierung der Bodenluftsanierungen

Herausforderungen aktiv angehen - Altlastenforum Baden-Württemberg e.V. feierte sein 20-jähriges Bestehen

14. September 2017 ICP Lehrgang 2017: Probenahme gemäß LAGA PN 98
Ort: ICP mbH Karlsruhe, Auf der Breit 11, 76227 Karlsruhe
Dieser eintägige Lehrgang vermittelt Ihnen neben der gemäß LAGA PN 98 erforderlichen Sachkunde auch Kenntnisse über ebenfalls wichtige gesetzliche und untergesetzliche Grundlagen und hilft Ihnen darüber hinaus, das Risiko einer fehlerhaften bzw. nicht repräsentativen Probenahme und deren Folgen zu mindern. Wichtig ist in diesen Fällen, dass die Probenahme durch einen zertifizierten Probenehmer fachgerecht ausgeführt und durch ein korrekt ausgefülltes Probenahmeprotokoll dokumentiert wurde.
Eine praktische Übung zur Probennahme aus einem Haufwerk einer Bauschuttaufbereitungsanlage rundet das Gelernte ab.

 

Oktober 2017

 

NEUE FIRMENSTRUKTUR bei PROGEO> mehr hier

Viele wichtige Mitteilungen von DAS-IB
siehe Das-IB bei deponie-stief oder direkt bei www.das-ib.de

Die neue Klärschlammverordnung ist in Kraft
http://www.bmub.bund.de/themen/wasser-abfall-boden/abfallwirtschaft/wasser-abfallwirtschaft-download/artikel/klaerschlammverordnung-abfklaerv/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=608

Verordnung zur Neuordnung der Klärschlammverwertung
Vom 27. September 2017
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2017 Teil I Nr. 65, ausgegeben zu Bonn am 2. Oktober 2017 3465

November 2017

 

Aus dem Umweltbundesamt
Das UBA entdeckt das Urban Mining. U.a. "Auch Schrott ist wertvoll, der noch in der Frühzeit der Abfallwirtschaft auf Deponien vergraben wurde." Na dann viel Spass.

Latente Gefahr - Altablagerungen in Hanglage
Gefahrenabwehr statt R?ckbau > mehr

Abfallwirtschaft in Kroatien - Anpassung an die EU Standards
Gute Aussichten? Was angeblich in Deutschland nur unzureichend gelingt, soll hier gelingen!

Sie müssen für 2018 vorplanen? Sehen Sie in meinen Veranstaltungskalender


Neues von DAS-IB
> hier bei deponie-stief oder > direkt bei www.das-ib.de

Tagungsband "Abschluss und Rekultivierung von Deponien und Altlasten - Planung und Bau neuer Deponien" AK GWS, Überwachungsgemeinschaft BU Bauen für den Umweltschutz, ICP" ist ver?ffentlicht.
Lesen Sie das Inhaltsverzeichnis des Tagungsbandes hier.
Wer Schwierigkeiten beim Verstehen der Beiträge zum europäischen und deutschen Abfallrecht hat, sollte in einer Pause einmal das Buch lesen: "Das Gesetz der Hydra - Gebt den Bürgern ihren Staat zurück" von Paul Kirchhof, Knauer, Taschenbuchausgabe 200, 8,85 €" lesen. Erst danach ahnt man, was hinter dem europäischen Abfallrechts-Monster steckt.

Von der Dr. Kerth + Lampe Geo-Infometric GmbH
gibt es einen aktuellen Newsletter >  hier gibt es die Details

Interessanter Vortrag von Dr. Finsterwalder www.fitec.com

Eignungsnachweis von Ersatzbaustoffen mittels Emissionsgrenzwertanalysen

Dr. Ing. Klemens Finsterwalder

Termine von ICP Seminaren in 2018

Schulung Probenahme nach LAGA PN 98, ICP, Auf der Breit 11, 76227 Karlsruhe, der genau Termin steht noch nicht fest, voraussichtlich im Februar 2018 

11. Seminar „Bauen im Bestand“, März 2018, der genaue Termin steht noch nicht fest, voraussichtlich in Mannheim

18. Karlsruher Altlastenseminar, am 27./28. Juni 2018, Saal Baden, IHK Karlsruhe, Lammstraße 13-17

28. Karlsruher Deponie- und Altlastenseminar am 17. und 18. Oktober 2018   In der  Gartenhalle (Kongresszentrum) in 76137 Karlsruhe

Alle Online Anmeldungen ab Januar 2018 möglich unter 
http://icp-ing.de/Seminare

Die neue Klärschlammverordnung
im Bundesgesetzblatt (Jahrgang 2017 Teil I Nr. 65, ausgegeben zu Bonn am 2. Oktober 2017, Seite 3465ff) (also am 3. Oktober 2017 in Kraft getreten).
siehe auch www.gesetze-im-internet.de?

Dezember 2017

 

in WWW Waste-Management-World.com November - December 2017 - 
E-paper can be read free of charge aufter signed in

Turkish Delight for HZI (Hitachi Zosen Inova)
is preparing to develop Europe's largest waste to energy plant

Every day, Istanbul's 39 municipalities produce some 17,500 tonnes of waste. Currently, nearly all of it is sent to landfill [wahrscheinlich sind Müllkippen gemeint bzw. dumpsites]. Now following a deal with Istanbul Metropolitan Municipality, Hitachi Zosen Inova ....

Warum ist uns 1993 für die TASI nicht das Wort W-t-E (Waste to Energy) eingefallen, sondern nur Abfallverbrennung? 
Die Türkei sollte möglichst schnell in die EU aufgenommen werden, damit wir von dem fortschrittlichem Umweltbewußtsein befruchtet werden. 
Außerdem könnte an den Istanbuler Müllkippen auch das vielversprechende Landfill Mining realisiert werden. 

Wasted Health: Pollution is killing Millions

Two years after ISWA's Report 'Wasted Health: The tragic case of dumsites' that described the linkages between the world's dumpsites and human health, a new landmark report that was published recently by the Lancet  Commission on Pollution and Health reveals that pollution kills at least nine million people and cost trillions or dollars every year.

Offenbar handelt es sich hauptsächlich um Müllkippen in Indien, Indonesien und den Phillipinen. Indien hat dafür Atomwaffen und Kernkraftwerke. Man kann ja auch nicht alles auf einmal schaffen.

In Deutschland haben wir ja seit 1972, spätestens aber aufgrund der TASI seit 1993/2005 keine Müllkippen mehr. Dafür haben wir die Dieselautos,  das Hassobjekt der Deutschen Umwelthilfe und anderer NGO's, als "Sterbehilfe" 

EU will strengere Regeln : Neue Recycling-Vorgaben könnten teuer werden

Die Europäische Union will die Vorgaben für Recycling und Mülltrennung bis 2035 deutlich verschärfen. Vertreter der EU-Länder und des EU-Parlaments einigten sich am Montag darauf, dass dann mindestens 65 Prozent des Hausmülls wiederverwertet werden sollen. Auch auf deutsche Verbraucher kommen damit im nächsten Jahrzehnt Änderungen und womöglich auch höhere Gebühren zu. Deutschland ist zwar Vorreiter bei der Mülltrennung, dürfte die neuen Vorgaben aber nicht aus dem Stand schaffen. Die offizielle deutsche Recyclingquote beträgt heute 67 Prozent. Die Quote muss aber nach neuen EU-Vorgaben anders berechnet werden und dürfte danach deutlich niedriger ausfallen. Die Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft schätzte zuletzt, dass höchstens 40 Prozent des Hausmülls tatsächlich stofflich recycelt werden. Auch deutsche Kommunen müssen also ab 2020 womöglich teure Neuerungen einführen, um die Quoten zu erreichen.

Der Kompromiss von Mitgliedsstaaten und Europaparlament sieht Etappen vor: Bis 2025 soll beim Hausmüll eine Recyclingquote von 55 Prozent erreicht sein, bis 2030 mindestens 60 Prozent. Das soll dazu beitragen, dass 2035 nur noch höchstens 10 Prozent der Abfälle auf die Deponie gehen. Da einige EU-Länder von solchen Zielwerten sehr weit entfernt sind, soll es für sie Übergangsregeln geben.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/bei-muelltrennung-und-recycling-15348444.html 

Mir hängt die Regelwut der EU zum Halse raus. Und Deutschland ist so doof und spielt immer die Vorreitrrolle. Und die meisten anderen EU Mitglieder machen gar nichts oder "später". Aber die Grünen werden begeistert sein.

Eine schöne Adventszeit, ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch wünsch deponie-stief.
Mal sehen was das Jahr 2018 bringt und wie lange es deponie-stief.de noch geben wird.

Alles richtig, aber die Prüfung von Alternativen vergessen > rechtswidrig

https://www.oberverwaltungsgericht.niedersachsen.de/aktuelles/
presseinformationen/planfeststellungsbeschluss-fuer-die-deponie-haael-in-der-gemeinde-selsingen-ist-rechtswidrig-und-nicht-vollziehbar-155385.html

Siehe auch
http://www.rechtsprechung.niedersachsen.de/jportal/portal/
page/bsndprod.psml?doc.id=MWRE170007543&st=null&showdoccase=1

Wer dieses Juristendeutsch verstanden hat, kann sich ja einmal bei mir melden (außer Juristen natürlich)



 

 

 

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